Farbteufel



Geeignet für Kinder, Familien, Gelegenheitsspieler, Kindergarten, Grundschule, Kunstunterricht.



ab 5 Jahren

 

 

2 bis 4 Spieler

 

 

etwa 20 Minuten


Zum Spiel

Welche Farbe entsteht, wenn man Rot und Blau mischt? Was ist eine Grundfarbe, was ein Komplementärkontrast? Mit Farbteufel lernen Kinder spielerisch die Farben des Farbkreises und die Farbmischung kennen. Sie versuchen ihre Zielfarben mittels Farbchips so schnell wie möglich erfolgreich zu mischen und auf dem Spielplan zu erreichen. Dafür ist ein wenig Planung und Voraussicht durchaus notwendig.


Denn leider hat man die benötigten Grundfarben nicht immer zur Verfügung – und bis man wieder an der Reihe ist, haben die anderen Spieler vielleicht schon ganz andere Farben gemischt.



Wie wird gespielt?

Gespielt wird auf den Feldern eines 12-teiligen Farbkreises, der aus den Grundfarben Blau, Gelb und Rot, den Sekundärfarben Orange, Grün und Violett und den Tertiärfarben – z.B. Rot-Orange und Gelb-Orange besteht. Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spiels 2-6 Zielfarben (abhängig von der Anzahl der Spieler oder der gewünschten Spieldauer), die denen des Farbkreises entsprechen. Außerdem drei Farbchips in den Grundfarben.

 

Alle Spieler spielen mit einer einzigen Spielfigur. Nach dem Auslosen des Startfeldes beginnt der Startspieler, die aktuelle Farbe – auf der die Spielfigur steht – mit einem oder mehreren Farbchips zu einer neuen Farbe zu mischen. Wenn die aktuelle Farbe ein Blau wäre, würde durch ausspielen eines gelben Chips daraus ein Blau-Grün. Jeder Spieler darf, wenn er an der Reihe ist, beliebig viele Farbchips ausspielen, erhält aber in jeder Runde nur einen neuen hinzu Wenn die Spielfigur am Ende des Zuges auf einer Farbe steht, die der Zielfarbe des Spielers entspricht, darf er diese ablegen. Wer zuerst alle Zielfarben ablegen konnte, gewinnt das Spiel. 


In der Basisversion des Spiels ist Farbteufel auch von vier- bis fünfjährigen Kindern schnell erlernbar.

 

In einer zweiten Spielvariante kommt der Farbteufel ins Spiel. Er kann von allen Spielern bewegt werden und blockiert jeweils das Feld, auf dem er sitzt. Am Farbteufel darf nicht vorbeigezogen und auf dem besetzten Feld nicht angehalten werden. Allerdings kommen auch zwei neue Chips hinzu: der Komplementär-Stein, der das Springen zur Komplementärfarbe (auf das im Farbkreis gegenüberliegende Feld) erlaubt. Und der Primärstein, der das Springen von einer Grundfarbe zu einer anderen ermöglicht. In dieser Variante wird das Spiel erheblich taktischer und erfordert mehr Planung.


In einer dritten Variante (die eher für ältere Kinder und Erwachsene geeignet ist) gibt es keinerlei geheime Informationen mehr: die Farbchips werden offen gestapelt und nicht mehr blind gezogen, die Zielfarben liegen offen vor den Spielern. Die Spieler müssen hier jederzeit im Auge behalten, welche Farben die anderen erreichen müssen und welche Chips zur Verfügung stehen. Mit wenig Zufall wird Farbteufel zu einem überaus strategischen Spiel.



Zur Entwicklung

Titel: Farbteufel
Thema: Farbmischung
Lernziel: Wie werden Farben gemischt, was ist ein Komplementärkontrast, was ist eine Grundfarbe?
Zielgruppe: ältere Kindergartenkinder, Grundschulkinder
Spielform: Brettspiel
Autor: Till Meyer, Nicole Stiehl, Volker Nebel
Grafik: Christof Tisch



Farbteufel wurde von Spieltrieb für Knetmatz, Versand für pädagogisches Spielmaterial, entwickelt. Kinder sollen etwas über Farbmischung und den Farbkreis lernen.