Brettspiele


Man kann ohne Zweifel sagen, dass Brettspiele die Spielkategorie mit der größten Verbreitung sind. Allen gemeinsam ist, dass sich zwei bis "viele" um einen Spielplan versammeln, auf dem das wesentliche Spielgeschehen stattfindet.


Der Erfolg dieser Spielkategorie ist eben auch genau in dieser Reduzierung des Spiels zu sehen: man öffnet den Karton, entnimmt Spielplan und alle notwendigen Spielmaterialien und kann direkt loslegen.


Die Bandbreite möglicher Spielformen ist dabei immens: von überaus komplexen Strategiespielen wie Go oder Schach bis hin zu simplen Würfelspielen wie Mensch-ärgere-dich-nicht oder dem Leiterspiel ist alles möglich. Kommunikationsspiele finden sich in dieser Kategorie ebenso, wie Bluff-Spiele, Deduktionsspiele, Aufbauspiele und komplexe Wirtschaftssimulationen.Daher ist es auch kaum möglich, hier eine Charakterisierung von Brettspielen zu treffen.


Wichtig für den Einsatz eines Brettspiels im Bereich Promotion ist aber, dass Brettspiele keine Spielleitung brauchen. Der Herausgeber kann das Brettspiel an seine Kunden abgeben, und sich darauf verlassen, dass seine Informations- und Kommunikationserwartungen auch ohne eine kompetente Spielleitung erfüllt werden.


Mindestens ebenso interessant ist, dass durch die hohe Akzeptanz des Brettspiels in der Bevölkerung immense Kontaktzahlen erreicht werden können – nach Untersuchungen der Interessengemeinschaft der Spielwarenindustrie spielen etwa 40 verschiedene Menschen ein Brettspiel, bevor es das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Voraussetzung hierfür dürfte allerdings sein, dass das Spiel qualitativ hochwertig produziert wird und sich auch von den spielerischen Qualitäten mit kommerziellen Spielen messen kann.
Trotz relativ hohen Erstellungskosten (im Vergleich mit anderen Spielformen) entstehen Kontaktwerte, die ohne weiteres niedriger liegen, als bei anderen Medien in der Werbung.